Zum Inhalt springen

Es ist völlig verrückt! Nicht mit normalem Menschenverstand nachvollziehbar und Unrecht! Für das Rauschmittel Cannabis (Marihuana) wird der private Anbau und Konsum erlaubt bzw. erleichtert und andererseits werden Produkte des Nutzhanfs durch die Behörden mit inquisitorischem Eifer bekämpft. Die Begründung der sächsischen Behörde ist nicht nur fragwürdig sondern ungesetzlich!
Mein GIN-Cannabis: Ist ein Destillat aus zertifiziertem Nutzhanf. Im Ergebnis der alkoholischen Destillation werden durch den Alkoholdampf ausschließlich das Aroma (Geruch und Geschmack) mitgenommen und gehen in den GIN über. Es wurden alle Pflanzenbestandteile und alle Cannaboide zu 100% abgetrennt. Mein „GIN Cannabis“ enthält keine Pflanzenteile und keine Cannaboide, wohl aber einen deutlich angenehmen Geruch und kräftigen Geschmack nach Hanf. Der Gin wurde sehr gut von den Kunden angenommen. Es war ein Verkaufsschlager!
 
Der Nutzhanf ist völlig ungefährlich und enthält im Gegenteil hohes Gesundheitspotential Dies dürfte zum Fachwissen der Beamt*innen der Behörde gehören. Es wird aber wegen Verstoßes gegen die Novel-Food VO (EU) Nr. 2015/2283 argumentiert. Da aber der Ausgangsstoff, zertifizierter Nutzhanf, im GIN nicht mehr existent ist, ist diese VO nicht einschlägig, sondern die Aromen VO. So wurde auch vom Bundesamt für Verbraucherschutz BVB bereits am 9.01.2023 argumentiert, allerdings mit Verweis auf die Deutungshoheit der Länder. Diese dezentrale Deutungshoheit ist offenbar der Grund, dass in vielen Bundesländer (z.B. in Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Berlin usw.) Äquivalente zu meinen gesperrten Produkten seit Jahren völlig legal produziert und in den großen Discountern (Rewe, Edeka, Lidl…) in Massen verkauft werden. In Sachsen werden Produkte aus Nutzhanf besonders hart und akribisch verfolgt. Diese Handlungen können nur als politisch motiviert betrachtet werden.
Dabei lohnt es sich wirklich, offen die Frage zu stellen, ob es politisch klug ist, die völlig ungefährlichen, gesundheitsfördernden und nicht missbräuchlich verwendbaren Produkte von Nutzhanf so rabiat durch unsere Behörde zu bekämpfen. Schauen Sie sich bitte den Artikel im Spiegel vom 5.11.2023 an:  https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/cannabis-und-nutzhanf-anbau-gruener-heilsbringer-im-visier-des-staates-a-b394f093-490f-48fb-8265-7d8b4a4c52cf  
Dabei könnte der Nutzhanf die Situation entspannen und eine Alternative für die Hanfliebhaber sein! Am 2.03.23 hatte ich den MDR in meiner Brennerei zu Besuch. Es wurde ein Video für den Sachsenspiegel mit dem Titel „Behördenposse mit schnapsbrennendem Ingenieur“ produziert.
Fazit – Mein Vorwurf: Die Beamt*innen haben wider besseres Wissen und gegen gesunden Menschenverstand mein Produkt GIN-Cannabis quasi als hochtoxisch eingestuft und beschlagnahmt. Dass eine vorsätzliche Falschaussage, sie entspricht nicht den Tatsachen! Die Begründung für die Beschlagnahme ist nichtzutreffend. Eine Gesundheitsgefahr bestand zu keiner Zeit! Daher besteht die Verfügung Inverkehrbringungsverbot und Beschlagnahme zu Unrecht. In 6 Monaten nach Gründung des Unternehmens und Verkaufsstart 3 nach 3 Monaten wurde das Verkaufsverbot verfügt. Ich habe sofort die Produktion gestoppt und meine Kunden davon informiert. Wegen des laufenden Weihnachtsgeschäfts konnte mit der Behörde ein geordneter Ausstieg mit möglichen Abverkauf der Ware beim Vertriebspartner vereinbart werden. Weil die Kunden in der WebSite darüber informiert wurden, wurde auch dort in Razziamanier die gesamte bereits verkaufte Ware beschlagnahmt.
Eine Maßnahme mit größtmöglichen Schaden für mein neugegründetes Unternehmen – Super Gau! Mein kleines Unternehmen am Randes des Ruins und ich am Rande der Privatinsolvenz. Dabei hatte ich doch die Verfügung der Behörde respektiert und mich kooperativ verhalten.




Video des MDR-Sachsenspiegel vom 2.03.2022
Die Begründung: Sehr hohe Gesundheitgefahr ist völlig absurd. Auch die Einstufung des GIN von der Lebensmittelbehörde als „neuartiges Lebensmittel“ gemäß Novel Food VO (EU) 2017/2283 ist falsch. Einer gesonderten Genehmigung bedarf es somit nicht. Wir haben dagegen Einspruch erhoben, da die aufgeführten Gründe nicht zutreffend sind. Eine Gesundheitsgefahr bestand zu keiner Zeit!
Mehr Informationen zum Hintergrund ?